Stehende Ovationen beim Konzert mit Flavius Tinika
 
Bei den zahlreichen Konzertreisen quer durch Europa mit den jährlich etwa 200 Auftritten hatte einer der bedeutensten Panflötisten der Welt, Flavius Tinika, sein Konzert gegeben in der Pfarrkirche St. Antonius, Chemnitz. Er wurde an der Orgel oder dem E-Piano virtuos begleitet durch Prof. George Nita. Obwohl er an der Orgel und dem E-Piano ein Solist ist, versteht sich der Organist mit Flavius Tinka fast blind. Dies zeigte sich im beeindruckenden Dialog der beiden artverwandten Instrumente. Schon vor über einem Jahr hatte P. Bernhard Kuhn das Glück, die Beiden in der Pfarrei am vierten Adventsonntag zu einem Weihnachtskonzert engagieren zu können. Flavius Tinka, ein Schüler des Professors George Zamfir, hatte die Zuhörer in die unterschiedlichsten, schillernsten Klangwelten geführt - von stimmungsvoll düster bis klar und hell. Man konnte sich die Klöster Rumäniens, die belebten Straßen Bukarests und die unberührte Landschaft der Donau und das Gebirge der Karpaten bildhaft vorstellen durch den Ausdruck der musikalischen Darbietungen. Kaum bekannte Weisen wurden durch Lieder wie „Es ist ein Ros entsprungen", oder dem „Ave Maria" von Schubert ergänzt. Das begeisterte Publikum hatte die beiden Künstler durch langanhaltenden Applaus und stehende Ovationen zu mehreren Zugaben herausgefordert. „Ein solches Konzert sollte hier öfters stattfinden", meinte zum Abschluss Einer der etwas geringen Zuschauerzahl zum Abschluss.
 
Text: Pater Bernhard Kuhn