Röm.-kath. Pfarrei Hl. Mutter Teresa Chemnitz
Gemeinde St. Antonius
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Kreuz
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Die Apfel-RKW
 
arch-2012-rkw02.jpgAm 28. Oktober, zwei Tage nach Beendigung der RKW sah er so aus: unser Apfelbaum auf dem Pfarreigrundstück. Der plötzliche Wintervorbote verpasste auch ihm ein weißes Kleid. Davor schenkte uns der Baum aber eine wirklich überreiche Ernte. Und so gab es in der Religiösen Kinderwoche Äpfel: als Mus, Kompott, getrocknete Ringe oder einfach so, zum reinbeißen ... und eine Apfelkönigin. Doch dazu später.
 
Worauf ist im Leben denn Verlass? Darauf, dass die RKW gelingt? Ist darauf Verlass, dass der Esel Chamor die ganze RKW lang durchhält, ohne zu bocken? Denn das tun Esel ja gerne mal. Oder, dass der Apfelbaum für genügend (kostenloses) Kompott sorgt? Wohl kaum. Und wenn es keinen Verlass gibt, dann ist man verlassen, so, wie Noomi. Erst musste sie wegen der Hungersnot ihr Land verlassen, dann starben ihr Mann und beide Söhne. Sie verliert Menschen und ihre soziale sowie gesellschaftliche Sicherheit. Am Ende der biblischen Geschichte (eigentlich ist es eine Novelle) wird sich zeigen, dass Gott auch diese harten arch-2012-rkw01.jpgSchicksalsschläge in eine Heilsgeschichte wandeln kann. Zwischen den Schicksalsschlägen und dem Heil gab es eine ganze Menge Dinge, auf die man einfach vertrauen musste: auf Gottes Wort, dessen Sorge um den Menschen und darauf, dass Gott trotz aller schlimmen Ereignisse zu den Menschen hält. Darauf mussten die Menschen vertrauen, ohne zu wissen, ob dieses Vertrauen gerechtfertigt ist. Erst am Schluss der Geschichte konnten sie sicher sein, dass sich diese Zuversicht auch wirklich gelohnt hat. Und wie sahen die (Heils)-Wege aus, die Gott den Menschen aus dem Alten Testament gewiesen hat? Die RKW-Kinder wissen es. Und wer das Wissen jetzt nicht gleich abrufbar hat, für den ist es vielleicht mal wieder interessant, die Bibel zur Hand zu nehmen. Das Buch Ruth ist das dritte Buch aus der Sammlung der Geschichtsbücher, im Alten Testament, die gleich nach den fünf Mose-Büchern kommen.
Denn an dieser Stelle muss ich, wie versprochen, noch über die Apfelkönigin berichten. Es war Beate, die stundenlang aus den Früchten des Baumes leckere, gesunde Nachspeisen und Naschereien geschnippelt, gekocht bzw. getrocknet hat. Dafür wurde sie von allen RKW-Teilnehmern zur Apfelkönig gebrönt. Herzlichen Glückwunsch Majästet!
 
Die Äpfel trugen jedoch nur zu einem sehr kleinen Teil dazu bei, dass die RKW so schön wurde. Deshalb soll an dieser Stelle allen haupt- und ehrenamtlichen Helfern herzlich gedankt werden, die die gemeinsame RKW-Zeit durch ihre Hilfe so toll bereichert haben!
 
Text: HL
Foto: Pater Bernhard Kuhn SDB