Röm.-kath. Pfarrei Hl. Mutter Teresa Chemnitz
Gemeinde St. Antonius
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Kreuz
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Mit Zschopau zusammen

Die Suche nach einem guten Weg ... nicht nur, aber auch am Bunten Tisch.

buntertisch-zschopau.jpgWenn zwei Pfarreien zusammengehen (müssen), sollten sie auch zusammen gehen. Der Weg dahin ist natürlich nicht einfach. Jede Pfarrei hat ihre Geschichte, ihre Traditionen, ihre bewährten Strukturen. Es versteht sich von selbst, dass zwei Pfarreien nicht automatisch miteinander kompatibel sind, zumal der Priestermangel zu Einschnitten im Gemeindeleben zwingt. Am 1. Januar 2011 soll die Zusammenlegung der beiden Pfarreien erfolgt sein. Auch wenn es an diesem Datum kein Vorbei mehr gibt und bis Neujahr einige Dinge geklärt sein müssen, so wird der Prozess zur Zusammengehörigkeit länger gehen. Jetzt geht es darum, gemeinsam einen guten Weg zu finden. Genau das war Thema beim Bunten Tisch, an dem sehr viele Leute (sogar mehr, als wir erwartet hatten) Platz genommen haben. Schön, dass vielen der weitere Weg wichtig ist! Pater Bernhard begann die Runde mit der Internet-Präsentation der Zschopauer Gemeinde St. Marien. Er zeigte Bilder aus dem Gemeindeleben. Die Präsentation bildete den Boden für Fragen: „Welche Kreise gibt es bei Euch?" Oder: „Wie macht ihr das?" Einer fragte, ob es Erfahrungen aus anderen zusammengelegten Pfarreien gibt, aus denen wir lernen können? Natürlich gab es auch Ängste. „Wird in Zschopau jeden Sonntag eine Heilige Messe gefeiert werden können?" Oder: „Betreffen die Änderungen nur Zschopau, die sozusagen als zahlenmäßig kleinere Pfarrei mehr oder weniger St. Antonius angegliedert wird?" Änderungen wird es natürlich perspektivisch geben müssen, doch sie werden auf beiden Seiten sein. Das betrifft die Gottesdienstzeiten; denn (da war man sich schnell einig) eine heilige Messe soll und muss es sonntags auch in Zschopau weiterhin geben. Über Details und verbindliche Zeiten soll bald gesprochen werden. Eines (so hoffe ich) hat das Forum gezeigt: hier geht es nicht um eine Angliederung, sondern um einen gemeinsamen, guten Weg, der natürlich nicht immer frei von Steinen sein wird, der aber auch viele neue Chancen und schöne Aussichten bereit halten kann, wenn man ihn zusammen geht und miteinander gut im Gespräch ist. Der bunte Tisch war nur ein Anfang. Das Gespräch soll demnächst in der Pfarrei St. Marien weiter geführt werden.

Text und Fotomontage: Henning Leisterer

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