Röm.-kath. Pfarrei Hl. Mutter Teresa Chemnitz
Gemeinde St. Antonius
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Kreuz
+++ Am 8.09.2019 KEINE deutschsprachige Messe in St. Antonius, dafür 10.00 Uhr in St. Johannes Nepomuk für alle Stadt-Gemeinden +++ Neue Termine für die Junior Jugend +++

arch-2013-weihn01.jpg Zeitreise zur Krippe
 
„Jetzt spielen wir seit Jahren dasselbe Stück und noch immer hat es niemand geschafft rechtzeitig daran zu denken, dass ein Hotel reserviert werden muss.", sagt Maria im Krippenspiel.
„Eine Zeitreise in die Vergangenheit", hieß der Titel des (wie immer) von den Jugendlichen selbst geschriebenen Krippenspiels. Die etwas zerstreute Chemielehrerin nahm die Kinder mit einer Zeitmaschine mit nach Bethlehem, um die Weihnachtsgeschichte zu erleben. Doch Dank besonderer Eignung in der Bedienung von Zeitmaschinen, landeten alle im Jahr 1205. Und dann gingen sie nach Mailand, besuchten die Krippe, die der Hl. Franziskus in Italien aufgebaut hatte und irgendwie landeten die Zeitreisenden dann wieder zu Hause, um dort die Weihnachtsgeschenke zu bekommen. Pater Heinz sprach in seiner Weihnachtspredigt, über die Krippe als eine Konstante im Leben der Menschen, als etwas Feststehendes in einer immer beschleunigten Zeit der Veränderungen. Ja, es ist wichtig, dass wir Weihnachten vor der Krippe zur Ruhe kommen können und den dort geborenen Jesus als eine Konstante in unserem Leben wissen, als einen, der immer bei uns ist und alle Wege mitgeht, egal, wie „beschleunigt" die Zeiten werden.
Wenn ich mir die Krippe ansehe, die dieses Jahr von Jugendlichen aufgebaut wurde, so sind allein schon die Figuren etwas Vertrautes. Seit fast 80 Jahren werden sie in unserer Kirche alljährlich aufgebaut, als etwas Beständiges in unserem Gemeindeleben. Nehmen wir also die frohe Botschaft mit in unsere Wohnungen!
„Jetzt spielen wir seit Jahren dasselbe Stück und noch immer hat es niemand geschafft rechtzeitig daran zu denken, dass ein Hotel reserviert werden muss.", sagt Maria im Krippenspiel. Irgendwie ist auch das etwas Konstantes, denn ich bin mir sicher, auch nächstes Jahr wird es keiner geschafft haben, ein Hotelzimmer zu reservieren.
 
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Text und Fotos: HL