Röm.-kath. Pfarrei Hl. Mutter Teresa Chemnitz
Gemeinde St. Antonius
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Kreuz
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Als Nikolaus denPfarrer hinter Gitter verbannte ...
 
Die kurzweilige und kunterbunte Adventsfeier in St. Antonius
 
arch-2008-adventsfeierfreisteller.gifVor Beginn der Feier warteten Stollen, Brezeln, Plätzchen und alle Thermoskannen, die zu finden waren, in der Küche auf das adventliche Kaffeetrinken. Doch vorher gab es noch ein buntes Programm. Pater Bernhard leitete den gemütlichen Nachmittag mit einigen Worten ein ... nicht wissend, was ihn später erwarten sollte. Zunächst sangen die Anwesenden unter der bewährten Begleitung des Organisten Weihnachtslieder. Auch der Kinderchor und selbst die Kinder aus der Frohen-Herrgott-Stunde brachten sich in das Programm ein. Diese illustrierten mit ihren Instrumenten, die Geschichte, die von den der schweren Arbeit des Nikolauses beim Verteilen der Süßigkeiten berichtete. Einige Größere spielten mit ihren Instrumenten Weihnachtliches, Erwachsene rezitierten - ein buntes Programm bestimmte die erste halbe Stunde des Nachmittags. Und dann kam er wirklich, der Nikolaus. Ihn hatte der aktuelle Pfarrbrief digital erreicht und nachdem der Pfarrgemeinderatsvorsitzende die ehrenvolle Aufgabe bekommen hatte, den Stab zu halten, durften sich die Autoren dieses Briefes die Meinung des Nikolauses über ihre Artikel anhören. Pater Bernhard verging das Lachen jedoch bald, als er vom Nikolaus eine Leiter bekam, als Auszeichnung für seinen Dienst in der Jugendstrafanstalt in Regis-Breitingen, die er als Seelsorger betreut. Nun durfte die Gemeinde mal erleben, wie es aussieht, wenn der Pfarrer hinter Gittern seine Arbeit verrichtet. Natürlich wünschten ihm alle, dass er immer die richtigen Schlüssel dabei hat, um aus der „gesiebten Luft" der Strafanstalt wieder in seine Chemnitzer Gemeinde zu kommen. Wir alle brauchen ihn doch! Bevor es für die Kinder kleine Geschenke gab, durften sie alle am Nikolausstab Halt suchen.
arch-2008-advent.jpgDanach gab es kein Halten mehr. Der Stollen wurde aufgetragen, die Kannen gaben ihren gut warm gehaltenen Kaffee in die Tassen und bei einem ausgiebigen Kaffeetrinken gab es genug Gelegenheit für persönliche Gespräche. Eine besondere Überraschung hielten die Kinder aus der Kindergruppe bereit: selbst gebackene Plätzchen. Diese hatten sie in der letzten Kinderstunde für die Gemeinde selber gebacken. Wer wollte, konnte den Kindern etwas Geld als Spende für ihre Gruppenarbeit in die Büchse geben. Die Kinder sahen nach ihrer „Plätzchenbasar-Aktion" recht zufrieden aus; genauso, wie die anderen Gemeindeglieder, die einen wunderschönen und geselligen Nachmittag verlebten. Und Pfarrers Leiter? Sie stand wieder in der Ecke, damit Pater Bernhard in unserer Mitte sein konnte. Danke allen, die diesen Nachmittag für uns vor- und nachbereitet haben!

Fotos und Text: Henning Leisterer
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