
n Dienst am Altar. Die ehrenamtliche Kinder- und Jugendarbeit trägt Früchte, Früchte, die in jahrelanger Arbeit reifen mussten: Woche für Woche. Woche für Woche feiern wir Gottesdienst mit unseren syrischen Freunden, die längst wichtiger und wertvoller Teil unserer Gemeinde geworden sind. Das ist eine schöne Erfahrung für die Gemeinde und eine Bereicherung. In der Sorge um diese Menschen haben wir in St. Antonius unser Potential neu entdeckt, erlebt wie man Hand-in-Hand arbeiten und sich gegenseitig entlasten kann.“
Traditionell feiern wir zu Erntedank auch immer unser Kirchweihfest: diesmal das 84. Wir legen den Oktober 1934 zugrunde, in dem Erzpriester Neugebauer (damals Pfarrer in St. Nempomuk) unsere Kirche im Auftrag des Bischofs Legge segnete und ihrer Bestimmung übergab (siehe Foto). Die Weihe durch den Bischof war ein Jahr später. St. Antonius ging also aus der Gemeinde St. Nepomuk hervor, so wie auch alle anderen katholischem Gemeinden in Chemnitz. Dieses Jahr gingen alle Gemeinden wieder aufeinander zu: in der Neugründung der Pfarrei „Heilige Mutter Teresa Chemnitz“. Trotzdem hatten wir unsere eigene Geschichte und werden auch weiter Geschichte schreiben: in St. Antonius, als Heimat der Katholiken im Chemnitzer Süden und Teil der neuen Pfarrei.
Fotos: Nelly Hardt und Archiv, Text: HL