Röm.-kath. Pfarrei Hl. Mutter Teresa Chemnitz
Gemeinde St. Antonius
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Kreuz
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Salesianer in unserer Pfarrei

 

Dieses Bild entstand am 22. September 2002. Der Salesianische Rat feierte in unserer Kirche Heilige Messe. An diesem Tag wurde der Grundstein gelegt, dass St. ANtonius salesianische Pfarrei werden kann.

Seit Anfang der 90er Jahre gibt es in Chemnitz den Orden Salesianer Don Boscos. Vom damaligen Provinzial Pater Bihlmayer bekam P. Johannes Schreml SDB den Auftrag, doch mal in die neuen Bundesländer zu fahren und zu erkunden, ob der Orden hier aktiv werden kann. Mit einer Teestube begann die Arbeit, die heute so viel Früchte in Chemnitz trägt. Pater Hans Schoch und der salesianische Mitbruder Reinhold Kurtz erkundeten parallel, ob in den neuen Bundesländern der Aufbau eines Berufsbildungswerkes nötig und möglich ist. Auf dem Adelsberg konnten sie ein Gebäude übernehmen, das die Elisabeth-Schwestern nicht mehr nutzten. Dieses als „Haus Lebenszeichen" bekannte Gebäude war sozusagen der Ursprung des Salesianer-Ordens in Chemnitz. Pater Schoch und Bruder Reinhold bauten zwei Berufsbildungseinrichtungen für lernbeeinträchtigte und behinderte Jugendliche auf: im Mai 1992 in Dittersdorf und März 1993 in Burgstädt. Die Teeküche, die Pater Johannes eingerichtet hatte, um mit Chemnitzer Jugendlichen in Kontakt zu kommen, musste 1993 jedoch aufgegeben werden. Sie verschwand aber nicht ganz, sondern zog in eine Baustelle. P. Johannes Schreml wollte ein neues Projekt der Salesianer aufbauen. Im Jahr 1996 durfte Diözesanbischof Reinelt das umgebaute Fabrikgebäude als Don-Bosco-Haus weihen. Hier fanden Jugendliche Raum für sich und Räume für ihre Hobbys. Der Salesianer-Orden fasste immer besser Fuß in Chemnitz, neue Mitbrüder kamen: so auch Pater Albert Krottenthaler. Er bekam von Pater Johannes die Leitung des Don-Bosco-Hauses übertragen. 1997 übernahmen die Salesianer die seelsorgerischen Aufgaben in der Pfarrei St. Antonius, da Pfarrer Morgenstern in den Ruhestand ging. 1999 wurde den Salesianern die Leitung der Pfarrei übertragen. So wurde Pater Johannes der erste salesianische Pfarrer in St. Antonius. Provinzial P. Herbert Bihlmayer entschied im September 2002, dass in Chemnitz eine salesianische Niederlassung (kanonischen Rechts) entstehen soll. Im Frühjahr 2003 war es dann soweit: die Entscheidung von 2002 hatte den nötigen rechtlichen Rahmen bekommen und Chemnitz (mit dem Bildungswerk, dem Don-Bosco-Haus und der Pfarrei St. Antonius) wurde salesianische Niederlassung der damaligen Südprovinz. Das Jugendhaus entstand. Im Sommer 2003 kam es zu umfassenden personellen Änderungen. Pater Johannes Schreml ging, Pater Alfred Lindner kam und übernahm die Pfarrstelle. In seine Amtszeit fiel die Eröffnung des Jugendhauses „Lebenszeichen." Ihm zur Seite gestellt wurde Pater Joachim Rathgeber als Kaplan und Dekanatsjugendseelsorger. Pater Albert wurde nach P. Johannes Weggang Direktor der Niederlassung. Schon im Jahre 2006 wechselten die Pfarrer erneut. Pater Bernhard Kuhn kam für Pater Lindner und Pater Harald Neuberger (der 1999 schon in Chemnitz einige Zeit als Diakon wirkte) kam für Pater Rathgeber. Im Jahr 2009 standen größere Wechsel in der Salesianischen Gemeinschaft an. Pater Albert Krottenthaler übernahm nach 12 jahren Dienst in Chemnitz eine Pfarrei in Berlin-Marzahn. Sein Abschied war für viele Menschen in und um Chemnitz schwer, hatte er doch so viel Aufbeuarbeit geleistet. Auch Pater Harald Neuberger musste wieder wechseln: nach Pfaffendorf. Zum 75. Kirchweihjubiläum (genauer: zum 75. Jubiläum der Segnung des Gotteshauses, die Weihe erfolgte ein Jahr später) kam Provinzial P. Grünner nach Chemnitz. Dabei führte er auch zwei neue Mitbrüder in ihren Dienst ein: Pater Heinz Menz und Johannes Kaufmann. In der Nachfolge von Pater Albert Krottenthaler ist Pater Menz neuer Direktor der salesianischen Niederlassung in Chemnitz. Er wird sich hauptsächlich um die Jugendarbeit im Dekanat kümmern und in den Einrichtungen von Burgstädt und Hartmannsdorf als pastoraler Mitarbeiter tätig sein. Johannes Kaufmann, der 2010 das Sakrament der Priesterweihe empfangen wird, ist neuer Leiter des Don-Bosco-Hauses auf dem Sonnenberg.
Zu erwähnen sei noch die Besetzung der Pfarrstelle für die polnischen Mitchristen, die seit den 70er Jahren in St. Antonius heilige Messe feiern. Im Jahre 2001 konnte auch diese Stelle mit einem (polnischen) Salesianer-Pater besetzt werden.
Auch an Salesianer-Patres, wie P. Josef Johler, P. Philipp Weißhaar erinnert sich die Gemeinde gerne. Nicht vergessen werden darf natürlich auch P. Andreas Kühne, die als Mitbrüder einige Zeit in der Gemeinschaft lebten und die Gemeinschaft prägten.

Text und Foto: Henning Leisterer