Röm.-kath. Pfarrei Hl. Mutter Teresa Chemnitz
Gemeinde St. Antonius
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Großes Kino - Erstkommunion in St. Antonius Chemnitz

archiv-2016-erstkomm02.jpgGanz großes Kino war es: die Hauptrollen hervorragend besetzt und der Regisseur erfahren. Die Filmmusik kam nicht aus dem Computer sondern der Film wurde mit echten Instrumenten orchestriert. Das einzige, was dem Film noch fehlt, ist ein Oscar – nein: mehrere Oscars: für die beste Regie, die besten Hauptdarsteller, die beste Musik, das beste Drehbuch und auch ein Oscar für die besten Nebendarsteller – die Ministranten.

Pater Bernhard sprach von einer „Premiere“ in seiner Predigt, von einer Filmpremiere, die man sich in der Vorbereitung hart erarbeitet hatte. Und dann schilderte er die Kinovorstellung:

Das Licht wurde dunkel, der Vorhang ging auf und auf die schwarze Leinwand wurde ein großer Regenbogen projiziert. Aus den Lautsprechern drang eine tiefe Stimme, die sagte: „Hiermit schließe ich meinen Bund mit euch und mit euren Nachkommen. Das ist das Zeichen des Bundes, den ich stifte zwischen mir und euch und den lebendigen Wesen bei euch für alle kommenden Generationen: Meinen Bogen setze ich in die Wolken; er soll das Bundeszeichen sein zwischen mir und der Erde.“ (Der Regenbogen überspannte die ganze Zeit der Erstkommunionvorbereitung).

Die Hauptdarsteller wurden vom Drehbuchautor und Produzenten persönlich ausgesucht. Gott hat ihnen die Hauptrolle gegeben. Und Pater Bernhard – Pfarrer und am Altar als Sakrament-Spender die Mitte des Gottesdienstes – war in diesem Film zusätzlich Regisseur. Er sorgte für den guten gelungenen Ablauf des Filmes – gemeinsam mit seinem Regieteam, den Eltern der Erstkommunionkinder.

Szenenwechsel: Im Zeitraffer überschlugen sich die Bilder – kurze Sekundeneinblendungen, wie sich der Mensch immer mehr von Gott entfernt hat: Sodom, Gomorra … Doch, wie bei einem Film mit Happyend, spannte sich der Regenbogen über die Tumult-Szenen: der Bund Gottes mit den Menschen.

Neue Szene: Und plötzlich wurde aus dem Naturfilm mit dem Regenbogen und seinen dramatischen Momenten des Aufbegehrens gegen Gott ein Liebesfilm – großes Kino eben! Das Kreuz auf Golgatha, Jesus Worte: „Das ist mein Leib, der für Euch gegeben wird und das ist mein Blut, das für Euch vergossen wird“, die Konsekrationsworte bilden den neuen Bund Gottes mit den Menschen, den ganz persönlichen Bund, den jeder Mensch in der Eucharistiefeier spüren darf, als Liebesbeweis Gottes.

Was für ein Happyend! Der Vorhang schließt sich, die Lichter gehen wieder an und das Publikum ist ergriffen: von den Hauptdarstellern, dem Regisseur und vor allem dem Drehbuch – aber auch der Musik und dem, was diesen Streifen zu einem Film mit dem Prädikat „besonders wertvoll“ gemacht hat.

Eigentlich haben wir zur Erstkommunion „nur“ einen Pilotfilm gesehen – einen Film, der noch viele Folgen haben wird: individuelle. Denn jetzt beginnen die neuen Episoden mit Gott, die jedes Kommunionkind persönlich spüren und erleben wird. Wir als Gemeinde gratulieren Euch herzlich und hoffen, dass wir häufig im Film Eures Lebens dabei sein können.

Text: HL (unter Zuhilfenahme der Predigt von Pater Bernhard Kuhn SDB), Fotos: HL

Weitere Bilder:

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