Röm.-kath. Pfarrei Hl. Mutter Teresa Chemnitz
Gemeinde St. Antonius
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Kreuz
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archiv-2015-nikolaus00.JPGDer Nikolaus

 

auf dem Weg in unsere Kirche. Warum? Er musste dem Stern helfen, der vom Himmel gefallen ist. Vor ihm hatten schon andere versucht, ihn wieder an den Himmel zu bekommen, aber … manchmal müssen eben „Experten“ ran.

Kinder des Alpha-Familienkreises von St. Antonius hatten mit ihren Eltern ein Anspiel zur Predigt vorbereitet. Ein Stern ist vom Himmel gefallen und hat damit seinen Platz verloren. Erst der Nikolaus schaffte es, den Stern wieder neben den Mond zu bekommen, dorthin, wo er seinen Platz hat. Denn irgendwie braucht doch jeder Mensch seinen Platz, wo er sich wohl fühlt.

Wenig Platz hatten wir im Pfarrsaal. Ja, wir waren sogar in der glücklichen Situation, noch Tische und Stühle stellen zu dürfen, weil so viele Leute zu unserer kleinen Feier gekommen waren. Doch Brezeln und Stollen gab es in ausreichendem Maße, genauso, wie tolle „selbstgemachte“ Adventsmusik. Ob Keyboard, Akkordeon, Gitarre, Violine, alle Instrumente stimmten uns weihnachtlich ein. Nebenbei wurden aus alten Gotteslob-Seiten kleine Papier-Engel gebastelt, die dann in knapp drei Wochen unseren Weihnachtsbaum schmücken sollen. Die ganze Adventszeit steht ja unter dem Thema „Engel“.

Und der Nikolaus muss unser Programm so toll gefunden haben, dass er nach seinem „Einsatz“ in der Kirche seine Abreise ins Bistum Myra (Türkei) verschob und noch ein zweites Mal kam. Plötzlich stand er im Saal mit einem goldenen Buch in der Hand. Dort waren kleine Anekdoten unserer Kinder säuberlich aufgeschrieben, die der Nikolaus vorlas. (Wo er diese kleinen Texte über die Kinder wohl her hatte? Ich weiß es nicht.) Es war nicht anders zu erwarten, dass der Bischof aus Myra nur auf liebe Kinder traf denen er dann einen Nikolaus aus Schokolade schenkte. Ja, in Marketing hat er viel dazu gelernt, indem er einen Schokoladen-Werbeträger seiner selbst verteilt und das noch an eine werberelevante Gruppe. Alles in allem war es eine sehr schöne und außerordentlich gut besuchte Adventsfeier.miteinander

Nochmal zurück zum Stern in der Kirche. Er hatte seinen Platz wieder gefunden und war glücklich darüber. In Chemnitz gibt es zurzeit viele Menschen, die keinen guten Platz haben, weil sie ihren Platz (ihre Heimat) verlassen mussten. Es war sehr schön, dass wir heute Flüchtlinge aus der Erstaufnahmestelle „Thüringer Weg“ bei uns begrüßen und mit ihnen diesen Nachmittag zusammen sein durften. Es hat ihnen gut gefallen und wir können nur hoffen, dass diese kleine Geste des Einladens und frohen Miteinanders für sie ein kleines Licht in ihrem Alltag gewesen ist. Unsere Gemeinde möchte auch weiter versuchen, diesen Menschen ein wenig Heimat zu geben und für sie das zu tun, wofür sie uns brauchen.

 

Bilder von der Adventsfeier:

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Text und Fotos: HL

 

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