Röm.-kath. Pfarrei Hl. Mutter Teresa Chemnitz
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Aus unserer Filialgemneinde St. Marien Zschopau erreichte uns die Nachricht, dass ihr langjähriger Pfarrer und Erbauer des Gemeindezentrums Gregor Decker verstorben ist. Stationen seines Lebens und Wirkens erfahren Sie in dem offiziellen Text von Bischof Dr. Koch, der auf der Internetseite des Bistums Dresden-Meißen veröffentlicht wurde. Mit freundlicher Genehmigung darf ich den Nachruf an dieser Stelle veröffentlichen. (Foto: HL)

 

Nicht uns selbst verkündigen wir,
sondern Jesus Christus als den Herrn.
                                    (2 Kor 4,5)


Gott, der Herr über Leben und Tod, hat den Priester des Bistums Dresden-Meißen,

Gregor Decker
Pfarrer in Ruhe

am 28. April 2015 in den Morgenstunden in sein himmlisches Reich gerufen.

Gregor Decker wurde am 12. Februar 1928 in Beuthen geboren und am 12. April 1953 in Neuzelle durch Bischof Heinrich Wienken zum Priester geweiht.

Stationen seines priesterlichen Wirkens waren:

1953 Kaplan in Bautzen „Unsere liebe Frau“
1957 Pfarrvikar in Augustusburg
1961 Pfarrvikar in Zschopau. Es ist sein Verdienst, dass der Bau einer Kirche möglich wurde.
1971 Pfarradministrator in Borna
1972 – 1980 zugleich Dekan in Altenburg
1980 Pfarradministrator in Greiz

Am 8. Dezember 1983 wurde Pfarrer Decker zum Ehrendomherrn der Kathedralkirche in Dresden durch Bischof Gerhard Schaffran ernannt. 1993 trat Domkapitular Decker in den Ruhestand, den er für die Übernahme der Pfarrei Zschopau im Jahr 2002 abbrach.

1995 wurde Domkapitular Decker zum Konsistorialrat der Apostolischen Visitatur Breslau und damit zum Mitglied des Konsultatorenkollegiums berufen. 2003 erhielt er die Adolf-Kardinal-Bertram-Medaille durch Visitator Prälat König verliehen. 2010 erfolgte wieder der Eintritt in den Ruhestand, zugleich war er bis 2010 Pfarradministrator in Zschopau. Seit 2011 verbrachte er seinen Ruhestand im Thomas-Morus-Haus in Chemnitz.

Gregor Decker wird uns als ein „guter und getreuer Knecht“ in Erinnerung bleiben. Dort, wo er wirkte, strahlte er in aller Demut und Bescheidenheit Glaubenstreue und Freude aus. Sein Dienst als Priester geschah weniger mit großen Worten als vielmehr durch sein liebenswertes Wesen. Dass er im Alter von 74 Jahren noch einmal für acht Jahre die Pfarrstelle von Zschopau übernommen hat, zeugt von dieser selbstverständlichen priesterlichen Haltung, die er lebte.
Es war eine Gemeinde, die er liebte und von der er mit großer Hochachtung geliebt wurde.
In Tapferkeit und großer Geduld hat er die Beschwernisse des Alters bis zuletzt getragen.
Möge Gott ihm nun all sein Tun für Gottes Reich hier in der sächsischen Diaspora vergelten und ihn aufnehmen in sein himmlisches Reich.

Das Requiem ist am 7. Mai 2015 um 10.00 Uhr in der katholischen Kirche St. Marien in Zschopau (Dr.-Wilhelm-Külz-Str. 2a), anschließend gegen 11.45 Uhr Beisetzung auf dem Stadtfriedhof Zschopau (Alte Marienberger Str. 3).

R. I. P. 
  
Dresden, am 29. April 2015

Dr. Heiner Koch
Bischof von Dresden-Meißen

 

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