Röm.-kath. Pfarrei Hl. Mutter Teresa Chemnitz
Gemeinde St. Antonius
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Kreuz
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Der Primizsegen
 
Der Primizsegen ist eine Form des priesterlichen Segen.
Eigentlich heißt er „neupriesterlicher Segen", aber im Volksmund wird er eben Primizsegen genannt.
Gott allein ist die Quelle und der Ursprung allen Segens und Jesus Christus ist Mittler des Göttlichen Segens. Jeder Gläubige darf für sich und für andere den Segen Gottes erbitten.
Ein Primizsegen wird von Neupriestern erteilt. Er schließt sich der Primizmesse an.
Der Segen ist ein Geschenk Gottes, den der Priester austeilt. Somit ist der Primizsegen das erste Geschenk, welches der Neupriester der versammelten Gemeinde macht.
Mit dem Primizsegen ist der Generalablass verbunden. Voraussetzungen dafür sind: im Stand der Gnade zu sein, also zur Beichte gewesen sein, der Empfang der Hl. Kommunion und in Anliegen des Hl. Vaters zu beten.
Der Primizsegen hat auch eine feierliche Formel, wird meistens vom Altar aus mit ausgebreiteten Händen gespendet:
 
P(riester). Gott segne euch durch den ewigen Hohenpriester Jesus Christus; er schenke euch die Gnade, ihn zu erkennen und zu lieben.
A(alle). Amen.
P. Er heilige euch durch die Wahrheit und lasse euch eins sein in der Liebe, damit ihr seine Herrlichkeit schauen dürft.
A. Amen.
P. Er bewahre euch und behüte euch vor dem Bösen, damit keiner von euch verloren geht.
A. Amen.
P. Das gewähre euch der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.
A. Amen.
 
 
Nach diesem allgemeinen Segen wird meistens der Primizsegen an jeden einzeln durch Handauflegung erteilt, dabei spricht der Neupriester folgende Segensformel:
 
P. Durch die Auflegung meiner Hände und durch die Anrufung der seligen Jungfrau Maria, des Heiligen N. (hier kann der Namenspatron des zu segnenden oder Pfarrpatron genannt werden oder andere Heilige) und aller Heiligen segne und behüte dich der allmächtige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.
A. Amen
 
Diesen Beitrag schrieb für uns Mariusz Noparlik. Er war 2007 Kaplan in der Propsteigemeinde St. Nepomuk Chemnitz.
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