Röm.-kath. Pfarrei Hl. Mutter Teresa Chemnitz
Gemeinde St. Antonius
Erfenschlager Str. 27 • 09125 Chemnitz • Tel.: 0371/50034
Kreuz
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Antons Urlaub
 
anton-fastenSehr geehrte Leser!
Eigentlich hätte Anton noch den Text zur Globalisierung abliefern müssen. Doch dann kam die Fußball-EM dazwischen, mit einem Finalspiel, dass ihm vollkommen spanisch vorkam. Fast hätte er vor Schreck seine Deutschlandfahne verschluckt, an dessen Stiel er herumknabbern musste, weil ihm das Pfeife rauchen verboten worden war. Und nun redet der vom Fußball Ernüchterte nur noch von Urlaub und kann keinen klaren Gedanken mehr fassen. Ihn zieht es an den Popocatepetl in Mexiko. Dort möchte er sich an den Fuß des Vulkanes setzen und zwei Wochen lang nur Pfeife rauchen, denn so lange der Berg rauchen darf, kann Anton das auch niemand verbieten. Weil der Popocatepetl in Mexiko (und nicht in Deutschland) steht, wird auch in den nächsten Jahren dort kräftig geraucht werden dürfen. Anders sieht es dagegen mit der Zugspitze in Deutschland aus. Sie hält sich strikt an das öffentliche Rauchverbot und steht nun mit weißer Weste tatenlos gelangweilt in den Alpen herum: mit lustigen Seilbahnen und vielen bunten Menschen, die der Zugspitze auf ihren Skiern den Buckel herunterrutschen (können). Das dürfte mit dem Popocatepetl niemand machen. Er würde spucken auf die lustigen bunten Menschen und ihre Seilbahnen einäschern. Soviel Asche könnte Anton mit seiner Pfeife in Millionen von Jahren nicht produzieren. Unser Spitzfederexperte freut sich schon auf seine Reise. Doof ist nur, dass er sich das Vergnügen eigentlich gar nicht leisten kann. Weil Geld seinen Charakter verdirbt, muss er uns beiden Webmastern seine Texte für ein missgelauntes „Na-endlich!", bestenfalls aber für ein lauwarmes Dankeschön überlassen. Doch Anton hat auch sein Transportproblem gelöst. In Hamburg darf er als Gast auf einem verrosteten Containerfrachter mitfahren. Dort wird er dem Kapitän nicht zur Last fallen können, denn Containerschiff-Kapitäne müssen mit ganz anderen Lasten fertig werden. Auf dem Rückweg macht Anton sich in einem Bananenfrachter zum Affen. Also wünschen wir Anton beglückendes „Um-die-Wette-rauchen" mit seinem Vulkan und hoffen, dass er im Herbst endlich, endlich die Texte über Globalisierung, Friedensgruß, Autobahnmaut etc. fertig hat. ... und vom Rauchen die Schn... (Schnute) so voll hat, dass er nie wieder ...
Aber vielleicht gibt es ja mal ein Wunder und eines sonnigen Tages zeigt ihm ein Gesundheitsapostel anhand irgendeines alten Röntgenbildes wie es aussieht, wenn man einen Schatten auf der Lunge hat. Solcherart Bilder müsste es nach den vielen altersbedingten Schließungen von Arztpraxen doch geben, wie Asche auf dem Popocatepetl.
Ihr Web-Team