Der Fasching in St. Antonius begann mit aufdringlichen und umfangreichen sicherheitstechnischen Maßnahmen. Dagegen sind die allgemein gebräuchlichen Sicherheitsmaßnahmen auf Flughäfen so, als würde man in einen Linienbus einsteigen. Auch ein Nacktscanner kam zum Einsatz, den jeder Gast betreten MUSSTE. Intimsphäre wurde also sehr klein geschrieben. Nach diesen maßlos

Die Salesianer entwickelten einen zwangsneurotischen Putzfimmel. Mit Pinseln staubten sie alles und jeden ab. Mit einer Lupe suchten sie das kleinste Haar in der Suppe. Die kam übrigens aus Burgstädt - die Suppe, nicht die Salesianer!
übertriebenen Maßnahmen begann der ganze Krimi: --->

SIE - ES - EI Sakristei

Der zwangsneurotische Putzfimmel unserer Salesianer hatte nun doch nichts mit Ordnungssinn zu tun, sondern entpuppte sich als erkennungsdienstliche Maßnahme (Spurensicherung etc.). Die beiden Gestalten in dem Auto hatten einen Fall zu lösen, nicht nur in der Sakristei, sondern auch im Pfarrbüro, vor dem Pfarrhaus und der sonst eigentlich sehr idyllischen, verbrecherstatistisch eher unterbelichteten Gegend um St. Antonius Chemnitz.

Hier finden Sie die ersten Bilder des Kriminalfalles. Die Handlung ist schnell berichtet: In der Sakristei soll ein Verbrechen passiert sein und verschiedene Angestellte in, sowie Leute um St. Antonius mussten dem Kommissar sowie seinem etwas ungeschickten Assistenten für Ermittlungen zur Verfügung stehen. Schließlich klärte sich alles auf, der Pfarrer lebt: Gott sei Dank oder, wie man es in der Kirchensprache formuliert: Dank sei Gott. Die Po-Enten (neue Rechtschreibung für Pointen) dieses Kriminalfalles werden im Folgenden veröffentlicht.
Ach ja, die Uhr-Heberrechte besitzt die FANtonio Entertainment Group. Na wenigstens haben die mit der Rechten nur die nur die Uhr gehoben, nicht aber das Glas mit den alkoholischen Getränken. Und ohne Uhr geht gar nichts mehr. Sonst würden wir ja glatt den Aschermittwoch verpassen! Außerdem war das Programm wieder viel zu schnell vorhei. Hätten sie doch ihre Uhr zu Hause gelassen und bis Sonnenaufgang gespielt!

SIE - ES - EI Sakristei: eine Zusammenfassung

In diesem besonderen Fall ermitteln:

Kommissar Manfred Loch
ökumenisch (ökumenisch = ökonomisch) unterstützt von
FBI Agent Karl-Heinz Krawulke (EvBiEi: „Evangelisch Bischöfliches Einsatzkommando") und
Polizist Jean Baptiste Sandmann

"Wir wurden angerufen - hier ist ein Verbrechen passiert."

Spuren am Tatort Sakristei, die der Kommissar anfangs für eine Ankleide hielt:

Ein Rosamunde-Pilcher-Roman - Vorlage für die Predigten?
Mindestens 35 verschiedene Messweine auf dem Teppich.
Anti-Aging-Creme gegen Überalterung der Priester.

Folgende Aussagen konnten die Kommissare den Zeugen entlocken:

Hausmeister Franz Sack:
"Ich bin immer im Dienst. Die lassen alles rumliegen Spielsachen, Laub, Fahrräder, sogar ganze Schneehöhlen, und dieses Holzgestell da draußen… Ich sag ihnen ich kann das Gras wachsen hören und dann wird gemäht." Bei Sack findet man ein blutiges Taschentuch. Nur Nasenbluten?

Gemeindereferentin Amanda De Longhi:
"Ich mache Ordnung. Das sind alte Predigten - die müssen weg - wie vieles hier"
De Longhi (selbstsicher, sexi) mach Krawulke schöne Augen: "Also mir wäre es lieber, wenn sie hier ermitteln könnten". Trotzdem wird sie vorübergehend festgenommen, wegen Vernichtung (Schreddern) von Beweismaterials.

Haushälterin Gerda Przebinsky:
"Ich bin Haushälterin schon seit 70 Jahren - Ich hab Pfarrer kommen und gehen sehen, manche in den Himmel, manche in den Westen … Und der Heesters war ja in meiner Firmgruppe. Was wir immer für einen Spaß hatten." Przebinski verwechselt altersbedingt den Kommissar mit einem Fahrdienstleiter.

Für die weiteren Ermittlungen konnten die Kommissare auf weitere Personen zurückgreifen:

Pathologin Hildegard Bones:
"Da habe ich schon mal die DNA Spuren analysiert. Am angebissenen Apfel konnte ich Spuren von Karies nachweisen." Die Fingerabdrücke waren Dank des Kommissars-Assistenten, unauswertbar. Bones in Eile: "Also ich muss jetzt noch an die Uni zur Vorlesung. Ich hatte doch hier irgendwo die eingelegten Finger stehen ..."

Andy Pichler - Assistent des Kommissars:
Er, ständig essend, trottelig, begriffsstutzig, schraubt, nachdem er eine Wienerwurst verspeist hatte, schnell das Glas wieder zu und stellt es weg. Er hatte die Finger wirklich für Würste gehalten und schließt schnell den Mund. Auch sonst scheint er dem Kommissar keine große Hilfe zu sein.

Profilerin Frl. Dr. Dr. Schnabel:
Sie, korrekt, analytisch, allwissend, erstellt unter anderem Handy-Bewegungsprofile: Bei der Haushälterin konnte sie keine Bewegungen erkennen: Festnetzprofil. Der Hausmeister besaß ein ausgesprochenes Baumarktprofil, der Pfarrer pendelte ständig in einer Linie zwischen Chemnitz und Zschopau.

Der Fall
spitzt sich zu. Nach und nach verkündet der Kommissar die Motive der einzelnen Personen, den Sakristeimord begangen zu haben um dann diese Einschätzung wieder zu revidieren. Dabei fühlt sich die Referentin ertappt und sagt: "Ich würde ja gern meinen Doktortitel zurückgeben, ich hab aber gar keinen." Die Profilerin Frl. Dr. Dr.Schnabel anrtwortet: "Ich hätte da zwei zur Auswahl!"

Lösung des Falles brachte plötzlich das klingelnde Handy der Gemeindereferentin. Der Pfarrer rief aus dem Krankenhaus an und erkundigte sich, ob es etwas Neues gibt. Die Gemeindereferentin sagte: "Nein passiert ist nichts weiter Herr Pfarrer. Das kann ich ihnen alles morgen erzählen Herr Pfarrer. Wir haben sie schon vermisst, wo sind sie denn Herr Pfarrer?"

Text und Fotos: HL unter Verwendung des Manuskripts von FANtonio Entertainment Group