Der Faschingsclub

Man erkennt sie erst am 11. November. Plötzlich werden aus ganz normalen Kirchenbesuchern kunterbunte Narren. An diesem Tag beginnen sie zu leben. Erst merkt man noch nicht viel davon. Sie sitzen in Wohnungen und schreiben Texte, schmieden Kulissen und langsam wird aus den Poenten ein richtiges Programm. Im Februar okkupieren sie den Pfarrsaal und verwandeln ihn in ein Theater oder ein Schiff oder in ein Was-weiß-ich. Während die „Clubmitglieder" jeden Sonntag aufmerksam an den Lippen des Pfarrers hängen, muss der Pfarrer zu Fasching ihnen zuhören. Dann merkt er schnell, dass die Narren wieder ein ganzes Jahr lang zu aufmerksam alles beobachtet und aufgesaugt haben. Am Aschermittwoch ist dann der ganze Spuk (nein: der ganze Spaß) zu ende und fast mausgrau sitzen die Narren wieder als ganz normale

Gemeindemitglieder in den Kirchenbänken. Man kann sie nicht mehr von Müller, Meier, Lehmann unterscheiden. ... oder doch? Vielleicht erkennt man sie bis zum 11. 11. an den etwas größeren Ohren, denen nichts, aber auch gar nichts entgeht? Die Bildergalerie zeigt die Vorstellung vom 10. Februar 2007. Mit hoher Sangeskunst aus berühmten Stücken von Wagner, Verdi, Mozart und Rodrigo und perfekten Dialogen a la Shakespeare verzauberten sie das Publikum: Antonius miez Klassik.

Im Jahr 2011
mussten sie einen Kriminalfall lösen. Ausführlich ist das unter dem Button "Berichte" zu lesen natürlich gibt es dort auch Bilder. (Bis zum Aschermittwoch!!! Oder doch noch etwas länger?)